Obwohl sich der erfolgreiche Eisenausgleich in der Schweiz landesweit durchsetzte und sich damit der Eisenkreislauf geschlossen hat, beabsichtigt die Schweizer Regierung, die bisherige Kassendeckung der Eisentherapie in Zukunft aufzuheben. Das wäre eine unverdiente Ohrfeige vor allem für die Frauen und Kinder, die keine Regierung der Welt austeilen würde.

Bern liebäugelt nämlich damit, den Empfehlungen der WHO zu folgen und für Frauen und Kinder einen unteren Ferritinwert von 15 ng/ml zu verordnen, obwohl viele dabei krank sind und dieser Wert bei erwachsenen Männern über 100 ng/ml liegt. SIHO ist die Gegenspielerin und will Bern motivieren, die Menstruation mit all ihren Konsequenzen zu achten und die Frauen ihretwegen nicht zu benachteiligen. Eine Diskriminierung von Frauen hat in unserer Demokratie keinen Platz. Die Krankenkassen müssen deshalb solidarisch bleiben und die Eisentherapie weiterhin bezahlen wie in den letzten zwanzig Jahren!