Gemäss World Health Organisation WHO leidet fast die halbe Menschheit an einem unbehandelten Eisenmangel. Die Menstruation ist die häufigste Ursache für den weiblichen Eisenmangel. Typische Symptome sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder sogar Blutarmut.

In der Schweiz ist der Eisenkreislauf entstanden. Die Frauen verlieren Eisen und erhalten es durch ihre Ärzte zurück, sobald es fehlt – Geben und nehmen, so wird der Eisenkreislauf geschlossen.

Bern wird im Herbst 2019 nach einer vierjährigen Untersuchung quasi als Jüngstes Gericht über die Bedeutung der Menstruation für Eisenmangel und die Notwendigkeit des Eisenausgleichs richten: sollen die Krankenkassen weiterhin solidarisch sein und die Eisentherapie bezahlen wie bisher oder soll die Kassenpflicht aufgehoben werden, sodass die Frauen ihre Eisentherapie selbst bezahlen müssen?